Was für ein Spaß! Es ist inzwischen gute Tradition, dass zum Schwerpunktabend die Rollen getauscht werden und Lehrer*innen vor großem Publikum in die Rolle der Schüler*innen schlüpfen. Die Fragen der jungen Wissenschaftler*innen der Naturwissenschaftsklasse 6.4 hatten es jedenfalls in sich und bereiteten Schulleiter Johannes Heintges und Mathelehrerin Rosa Schwarz erhebliches Kopfzerbrechen. Warum ein umgestürztes Wasserglas einen Pappdeckel hält und nicht ausläuft, Wildbienen Einzelgänger*innen sind und ein Zeitungsblatt ungeahnte Kräfte hat erläuterten die Schülerinnen und Schüler mit schlauen Fragen und lieferten gleich noch die passenden Experimente. Damit untermauerte der Schwerpunktabend des sechsten Jahrgangs einmal mehr, wie umfassend in den Schwerpunktstunden gearbeitet und Wissen angesammelt wird. Die Schülerinnen und Schüler stellten ein kurzweiliges Programm aus den Ergebnissen ihrer Arbeit zusammen. Es wurde gequizzt, getanzt  und gelacht. Der Abend im pädagogischen Zentrum verlief kurzweilig und „hätte ruhig noch weitergehen können“, wie Abteilungsleiterin Astrid Hettesheimer betonte. Sie bedankte sich bei den Klassenleitungen und Schwerpunktlehrer*innen für das große Engagement. Eröffnet wurde der Abend von der Bläserklasse 6.3, die unter der Leitung von Dania Fuchs eine beeindruckende Kostprobe ihres Könnens an Trompete, Klarinette, Saxophon und Co gaben. Der inzwischen zum Klassiker für Bläserensembles avancierte Soundtrack des Filmes „Fluch der Karibik“ wurde perfekt umgesetzt. Einen einenden Rap intonierte die Europaklasse 6.2 unter Leitung von Lea Krüper und Diana Hibst und betonte, dass der Zusammenhalt über alle Grenzen hinweg unverzichtbar ist. Die Kreativklasse 6.1 von Rosa Schwarz zeigte direkt zwei Ergebnisse der Schwerpunktarbeit und gaben Einblicke in die Theaterarbeit, sowie eine Kostprobe ihrer tänzerischen Fähigkeiten. Eine Fitnessapp hat die MINT Klasse 6.5 gemeinsam mit Jan Przybyla und Kerstin Eichmann im Schwerpunkt programmiert und den Hampelmann durfte dann auch direkt das versammelte Publikum mitmachen. Den Abschluss gestaltete die Sportklasse 6.6, die mit Claudia Koch-Meitz und Markus Boerger eine „Stick-Performance“ zu „Eye of the Tiger“ der Band Survivor einstudiert hatte und damit noch einmal für einen Knalleffekt an einem rundum gelungenen Abend sorgte.