Schule der Zukunft - Profis in Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit gestalten wir gemeinsam: in demokratischen Beteiligungsstrukturen, im Unterricht und in Projekten, die unsere Schule zu einem zukunftsfähigen Lern- und Lebensraum machen.

NACHHALTIGKEIT

 

Schulimkerei

In Kooperation mit lokalen Akteuren fördert unsere Schulimkerei eigenverantwortliche und selbstbestimmte Teamarbeit, Inklusion und wirtschaftliches Denken und damit die Handlungskompetenz der Schülerinnen und Schüler. Durch nachhaltige Materialien, Kreislaufwirtschaft und regionale Vermarktung leisten wir einen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz.

Durch die Schulimkerei erhalten wir mit der Erzeugung von Honig und Kerzen eine alte Kulturtechnik. Dabei fördern wir die Teamfähigkeit, indem wir inklusiv und jahrgangsübergreifend in Form
einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft arbeiten. Gleichzeitig stärken wir die Kooperationen mit örtlichen Vereinen. Wir vermarkten den Honig und die Kerzen auf dem Schul- und dem Stadtfest. Die Schülerinnen und Schüler planen Investitionen, indem sie Gewinne gezielt in den Ausbau der Imkerei zurückführen. So lernen sie wirtschaftliches Handeln kennen. Gleichzeitig steigern wir durch die Haltung von Honigbienen die Erträge angrenzender Gärten. Um das Klima zu schützen, verwenden wir langlebige Materialien aus Holz, vermeiden Transportwege und setzen Pfandgläser ein. Wir füttern ökologischen Rübenzucker als Winterfutter ein und arbeiten mit einem Sonnenwachsschmelzer, um das Wachs in den Kreislauf zurückzuführen. Zur Förderung der Honigbienen sorgen wir für ein ganzjähriges Nektar- und Pollenangebot.

Die Arbeitsgemeinschaft ist für alle Schülerinnen und Schüler offen, wobei ältere und erfahrene Teilnehmer die jüngeren anleiten und unterstützen.
Sie bietet eine Vielzahl von praktischen Aufgaben, so dass diese nach Neigung selbst gewählt werden können. Entscheidungen über Wirtschaftweisen, Investitionen, Vermarktung und Zahl der Völker können die Schülerinnen weitgehend eigenständig treffen.

 

 

 

 

Schulgarten

Unser Schulgelände wird im Rahmen des Projekts kontinuierlich ökologisch aufgewertet. Die Biodiversität wird erhalten und ausgebaut. Wir ermöglichen den Schülern und Schülerinnen, ökologische Zusammenhänge praktisch zu erfahren. Gleichzeitig entwickeln sie dabei nachhaltige Handlungskompetenz, indem sie planen, gestalten und Verantwortung übernehmen. Das Gelände unseres Schulgartens und des Schulumfeldes wird fortlaufend ökologisch aufgewertet. Ziel ist es, Insekten, Vögeln, Amphibien und anderen Tieren ganzjährig einen Lebensraum und Nahrung zu bieten sowie den Schülerinnen und Schülern eine Naturerfahrung im Schulumfeld zu ermöglichen.

Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen säen, ziehen vor und pflanzen nektarreiche, einheimische Pflanzen, um ein möglichst breites Blühangebot für heimische Insekten zu bieten. Neben der fortlaufenden Pflege der vorhandenen Biotope, wie Heckenschnitt und Rückschnitt von Brombeeren, haben wir ein neues Staudenbeet, eine Kräuterspirale sowie ein Hochbeet angelegt. Zur Förderung der Wildbienen bieten wir verschiedene Nisthilfen an und schaffen offene Bodenstellen für bodenbrütende Wildbienenarten.
Die nistenden Wildbienenarten werden, soweit möglich, bestimmt und in einem Citizen-Science-Projekt dokumentiert. Darüber hinaus stellen wir Nistgelegenheiten für Vögel bereit und schaffen Winterquartiere sowie Verstecke für kleinere Säugetiere und Amphibien, beispielsweise durch Altholzstapel und Bruchsteinhaufen. Der Schulgarten dient auch als Freilandlabor für Biologiekurse, Wahlpflichtkurse Naturwissenschaften (WP-1) und für Schwerpunktklassen Naturwissenschaft.

Unser Projekt ermöglicht den Schülerinnen und Schülern Mitgestaltung, eigenverantwortliches Arbeiten und forschendes Lernen. Sie erleben, wie einzelne Maßnahmen, z.B. die Pflanzenauswahl, das Angebot von Nisthilfen oder durchgeführte Pflegemaßnahmen Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem haben. Sie entwickeln so eine Handlungskompetenz zur naturnahen Gestaltung von Gärten.

Ein Wald für die Zukunft

In der Nähe der Gesamtschule war ein Fichtenwald dem Borkenkäfer und der Trockenheit der vergangenen Jahre zum Opfer gefallen. Hier soll mithilfe der Schülerinnen und Schüler ein neuer artenreicher Mischwald entwickelt werden.

In einem ersten Schritt haben die Schülerinnen und Schüler im Frühjahr 2023 30 junge Bäume eingepflanzt. Damit der entstehende Wald den zukünftigen Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt, gewachsen ist, wurden Arten ausgewählt, die zumindest an Trockenheit angepasst sind. Das sind: Traubeneichen, Esskastanien, Lärchen, Waldkiefern, Ebereschen und Hainbuchen. Die jungen Bäumchen wurden mit einem Verbiss-Schutz versehen und in besonderen Trockenperioden von den Kindern auch gegossen.

Im Herbst 2023 werden dann junge Eichen und andere Laubgehölze, die selber auf der Fläche aufgewachsen sind, mit einem Verbissschutz versehen. Im zweiten Jahr müssen die jungen Bäumchen mehrfach freigeschnitten werden, damit sie nicht von auswachsenden Wildkräutern unterdrückt werden.

Durch die aktive Arbeit an dem Aufforstungsprojekt beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Folgen des Klimawandels. Sie erleben sich als Akteure, die etwas gegen die Naturzerstörung unternehmen und so zum Erhalt der heimischen Tier- und Pflanzenwelt beitragen.

Externer Link: https://www.come-on.de/volmetal/kierspe/schueler-helfen-der-natur-auf-die-spruenge-92337207.html

Umgestaltung des oberen Schulhofes

Indem wir uns für den Erhalt und die Verbesserung des Baumbestandes und eine Entsiegelung der Flächen einsetzten, betreiben wir Gesundheitsfürsorge und tragen zur ökologischen Aufwertung des Schulhofs bei.
Schüler*innen erleben ihre Möglichkeiten, auf kommunale Entscheidungen einzuwirken und dabei demokratische Strukturen zu nutzen.

Ein großer Bereich unseres Pausenhofs ist eine Betonwüste. Im Sommer heizen sich die Flächen stark auf, und Schattenplätze sind Mangelware. Es wurden säulenförmige Bäume gepflanzt, die kaum Schatten werfen. Da eine Neugestaltung des oberen Schulhofs angekündigt wurde, sind wir aktiv geworden. Wir haben ein Video gedreht, in dem Schüler*innen den aktuellen Zustand beklagen und mit Nachdruck einen lebenswerten Pausenbereich einfordern, in dem der Baumbestand erhalten bleibt und auch Tiere und Pflanzen einen Lebensraum finden. Dieses Video wurde dem Bürgermeister präsentiert. Die Stadt hat unseren Wunsch aufgegriffen und Fördergelder beantragt, die eine Anpassung an den Klimawandel ermöglichen sollen. Nachdem ein Planungsbüro einen Entwurf vorgelegt hatte, wurde dieser in den Gremien der Schule (SV, Stufenparlamente, Lehrerkonferenz und Schulkonferenz) diskutiert und es wurden Änderungswünsche eingereicht.
Diese wurden berücksichtigt, und die Fördergelder wurden im Oktober 2025 bewilligt.

Der Arbeitskreis steht allen interessierten Lehrkräften, Schüler*innen und Eltern offen. In den schuleigenen Gremien (Stufenparlamente, SV, Lehrerkonferenz, Elternpflegschaft, Schulkonferenz) wurden die Bedürfnisse und Wünsche der Beteiligten gesammelt und anschließend der Politik vorgetragen. In den Sitzungen des Bauausschusses konnten Vertreter*innen der Schule ihre Forderungen vortragen.

Nachhaltige Mobilität

Die Zahl der aktiven Radfahrer*innen sowie die geradelten Kilometer sollen kontinuierlich gesteigert werden. Durch das gemeinsame Radfahren in der Gruppe und durch begleitende
Aktionen soll dieses Fortbewegungsmittel für die teilnehmenden Schüler*innen attraktiver werden und so ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Die Förderung von Bewegung
dient der Gesundheitsvorsorge.

Die Bike-AG, die Mittagspausenangebote und das Schulradeln stehen allen Schüler*innen offen. Die Teilnahme ist freiwillig. Zusätzlich können sich auch Eltern, Lehrkräfte und andere Mitglieder der Schulgemeinschaft am Stadtradeln beteiligen. Die Gestaltung des Bikeparks erfolgt nach den Wünschen und Vorstellungen der Schüler*innen.

Neben unserer Schule entstand auf einer ehemaligen Industriebrache ein Bikepark, den unsere Schülerinnen aktiv mitgestaltet haben und während der AG-Stunden und in der Projektwoche regelmäßig pflegen. Hier trifft sich die Bike-AG und zusätzlich gibt es ein offenes Angebot in der Mittagspause, an dem alle Schülerinnen teilnehmen können.
In der jährlichen Projektwoche steht zudem immer ein spannendes Radprojekt auf dem Programm. Unsere Schule engagiert sich besonders beim Stadtradeln und nutzt die dadurch entstehende öffentliche Aufmerksamkeit, um sich für mehr sichere Radwege und zusätzliche Fahrradstellplätze einzusetzen. Damit möglichst viele Schüler*innen mitmachen, werden attraktive Preise ausgelobt, die von Sponsoren bereitgestellt werden.

Müllvermeidung und Mülltrennung

Durch den Einsatz digitaler Medien werden viele Kopien überflüssig. Fällt dennoch Altpapier an nehmen Schülerinnen und Schüler das Recycling von Altpapier selbst in die Hand. In jeder Klasse befindet sich eine Kiste, in der das Altpapier gesammelt wird und so dem Altpapiercontainer zugeführt werden kann.

Viel Verpackungsmüll konnte durch unsere zwei Wasserspender vermieden werden. Die Schülerinnen und Schüler füllen sich ihrer Wasserflaschen bei Bedarf auf.

AG: Schule der Zukunft

Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Kierspe berichten über Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) auf dem Schulgelände, im Schulgarten und in der den Schulimkerei.

Slide

"Familie"

Lernen für das Leben

Austausch

Lebensraum

Entwicklung

Rückhalt

innovativ

Vielfalt

Kreativität

Spaß

Gemeinsames Lernen

warme Atmosphäre

Teamwork

Herausforderung

viele nette KollegInnen

Vergangenheit

Chancengleichheit

Offenheit

kooperatives Lernen

Verbundenheit

Menschlichkeit

Kultur

Heimat

Eine Schule für alle Kinder.

Arbeit

Unterstützer

Kooperation

Abwechslung

spannende Herausforderungen

Lebendigkeit

integrativ

Vertrauen

Tolle Menschen

Arbeitsort

Toleranz

Chancengeber

viele Entfaltungsmöglichkeiten

Lebensmittelpunkt

Respekt und Akzeptanz

Angekommen sein

prägend

multikulturell

Heterogenität

Zukunft

Möglichkeiten

GSKI BEDEUTET FÜR MICH...

Gemeinschaft

Zuhause

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