Jahrgang 13 erlebt bewegende Tage in der Kulturhauptstadt Polens
In der vergangenen Woche tauschten die Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs zusammen mit vier begleitenden Lehrkräften die Schulbänke gegen die historischen Gassen Krakaus. Die traditionelle Studienfahrt bot der Abiturstufe nicht nur eine intensive Auseinandersetzung mit europäischer Geschichte, sondern stärkte auch den Gemeinschaftssinn kurz vor dem Endspurt des Abiturs.
Von Wawel bis Wieliczka: Kulturelle und fachliche Höhepunkte
Nach einem ersten, orientierenden Stadtrundgang durch die beeindruckende Altstadt, stand die Mitte der Woche ganz im Zeichen der Fachbereiche:
Pädagogik und Geschichte vertieften ihr Wissen mit einer intensiven Führung durch das ehemalige Jüdische Viertel (Kazimierz), die das reiche jüdische Leben vor dem Zweiten Weltkrieg in den Fokus rückte.
Der Biologie-LK tauchte im wahrsten Sinne des Wortes in die Tiefe und erkundete die faszinierende Welt des Salzbergwerks Wieliczka.
Der Sport-LK beschäftigte sich mit Trend- und Freizeitsport und erkundete die moderne Seite Krakaus beim Schwarzlicht-Minigolf und im Arcade-Museum (Stichwort E-Sports).
Für alle Interessierten gab es zudem die Möglichkeit, die königliche Geschichte auf dem Wawel-Hügel inklusive der Königsgruft zu entdecken oder bei einer kreativen Action-Painting-Session Dampf abzulassen.
Stille und Besinnung: Der Besuch in Auschwitz-Birkenau
Der emotionalste und wichtigste Programmpunkt war zweifelsohne der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau am Donnerstag. Die Konfrontation mit den unfassbaren Dimensionen des Holocausts bewegte alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer tief. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich beeindruckt und nachdenklich. Dieser Besuch war eine ungemein wichtige Erfahrung, die dem gesamten Jahrgang die historische Verantwortung für die Erinnerung und die Gestaltung einer friedlichen Zukunft eindrücklich vor Augen führte.
Gestärkt ins Abitur
Neben der historischen Bildung gelang der Stufe auf dieser Reise etwas ebenso Wichtiges: Sie ist weiter zusammengewachsen. Die gemeinsamen Erlebnisse, die Zeit für Gespräche und der Austausch über das Gesehene haben die Kohäsion des Jahrgangs gestärkt.
Der 13. Jahrgang kehrt nun gestärkt und voller neuer Eindrücke in den Schulalltag zurück, um motiviert die finale Phase des Abiturs anzugehen. Krakau bleibt dabei als eine der bedeutendsten und prägendsten Fahrten in Erinnerung.
